Dr. med. Stefan Schwind & Kollegen

Anti-Aging

Alt ist, wer sich alt fühlt. Doch dagegen lässt sich etwas unternehmen. Mit einem umfassenden Wellness-, Ernährungs- und Pflegeprogramm. Vor allem aber mit viel Lust am Leben und an der Liebe. Denn jung sein beginnt und endet – im Kopf.

Forever young"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 , der Traum vom ewigen Leben, wird wohl auch in absehbarer Zukunft ein solcher bleiben. Alt zu werden und sich dabei jung zu fühlen ist dagegen kein Wunschtraum mehr, sondern erlebbare Realität. Dank moderner Altersforschung wissen wir, was Körper, Geist und Seele im Laufe der Jahrzehnte auslaugt und müde macht. Und: Wir kennen erfolgreiche Gegenstrategien auf physischer, psychischer und mentaler Ebene. Denn so wie das Altwerden ein ganzheitlicher Vorgang ist, ist es auch das Jungbleiben. 
Das zeitgeistige Wort dafür kommt – einmal mehr – aus den USA und heißt „Anti-Aging". Dabei unterscheidet man zwischen dem kalendarischen Alter, das sich beim besten Willen nicht ändern lässt, und dem biologischen Alter (= Real Age), das von zahlreichen beeinflussbaren Faktoren abhängt. So können z.B. der Zustand der Körperzellen und Blutgefäße, die Potenz, das Kurzzeitgedächtnis sowie die Elastizität der Lungen für das allgemeine Erscheinungsbild ausschlaggebend
sein.
 


Kalenderalter contra „Real Age"


Um das „Real Age" festzustellen, das bis zu zehn Jahren vom kalendarischen Alter abweichen kann, gibt es zahlreiche Möglichkeiten: Blitztests, die allerdings nur Tendenzen feststellen können, Knochendichtemessungen, die vor allem für Frauen wichtig sind, bis hin zum so genannten „Age-Scan", einer Computeranalyse, bei der zwölf „Biomarker" (d. h. Körperfunktionen, die in besonderem Maße dem Alterungsprozess unterliegen) untersucht und präzise bewertet werden. Mittels einer speziellen Blutanalyse, dem „Hormonspiegel", lässt sich darüber hinaus der individuelle Hormonstatus ermitteln. Ein wichtiger Punkt, da die männlichen und weiblichen Geschlechtshormone (Testosteron, Östrogen, Progesteron) sowie deren Vorstufen eine entscheidende Rolle beim Alterungsprozess spielen.

Fünf Punkte stehen beim Anti-Aging-Programm im Mittelpunkt: körperliche Fitness, gesunde Ernährung, Wellness & Beauty, mentale Fitness sowie Lust & Liebe. Der Anfang spielt sich allerdings nicht im Fitnessstudio oder einer Beautyfarm, sondern in Ihrem Kopf ab: Machen Sie sich bewusst, dass Sie nicht von einem Tag auf den anderen alt werden – sondern täglich ein bisschen älter. Setzen Sie sich rechtzeitig mit dem Prozess der körperlichen und seelischen Veränderungen auseinander. Kämpfen Sie gegen die eigene Faulheit, gegen Nachlässigkeit und den bequemen Ausweg, alles den Jahren, den Hormonen oder den Genen zuzuschreiben – von mangelnder Beweglichkeit über Gedächtnislücken bis hin zum lästigen Übergewicht.

Jungbrunnen Bewegung: 
Sport & Spiel

Gute Nachricht für alle Stubenhocker: Es ist nie zu spät, den Körper in Schwung zu bringen. Grundsätzlich gilt: Nur ein trainierter Körper ist in der Lage, sich gegen den körperlichen Verfall zu wehren. Denn Leben bedeutet Bewegung – und umgekehrt bringt Bewegung auch Lebendigkeit. Für das Altern liegt in diesem Gesetz der Rückkopplung eine der wichtigsten Erkenntnisse: Das Ausüben der Funktion schafft auch Funktionieren. Das muss ja nicht heißen, dass Sie ab sofort zum Dauerläufer werden. Versuchen Sie es doch einmal mit der Feldenkrais-Methode, die über Körpertherapie zu einem neuen Körperbewusstsein und verbesserten Körperleistungen führt.

Oder folgen Sie dem jüngsten Fitnessrenner aus den USA, der an kein Leistungs- und Alterslimit gebunden ist und trotzdem Herz und Kreislauf trainiert: „Health Walking" – gesundes Gehen, das die Gelenke schont und das ganze Jahr über durchführbar ist. Als Basisregel für ein effektives Anti-Aging-Programm gilt: Erst 30 Minuten Bewegung täglich, notfalls aufgeteilt auf acht- bis zehnminütige Sequenzen, führen zu einer messbaren Veränderung der körperlichen Fitness.
 


Jungbrunnen Vitalstoffe: Schönheit von innen


Je vollwertiger, vitaminreicher und fettärmer die Nahrung, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, an Herz-, Gefäß- und Krebsleiden zu erkranken. Speziell dem Beta-Carotin (Vorstufe des Vitamin A) und den Vitaminen C und E sagt man nach, dass sie das Immunsystem stärken und die so genannten Freien Radikale unschädlich machen. Dabei handelt es sich um aggressive Moleküle, die durch falsche Ernährung, Stress, Alkohol und Nikotin, aber auch durch die UV-Strahlen der Sonne im Körper entstehen und durch eine Schädigung bzw. Zerstörung von Zellen die Hautalterung vorantreiben und die Immunabwehr schwächen.

Wer vorbeugen will, sollte täglich ausreichend Vitamin C (z. B. Zitrusfrüchte, Paprika, Kartoffeln), Vitamin E (z. B. Weizenkeimöl, Erdnüsse, Sojabohnen), Beta-Carotin (z. B. Karotten, Grünkohl, Spinat, Tomaten, Brokkoli – immer mit etwas Öl zubereitet!) und eine Extraportion Kalzium (z. B. Milcherzeugnisse, Nüsse, Fisch und grünes Blattgemüse) zu sich nehmen – oder zu Vitamindrinks bzw. Vitaminpillen mit entsprechender Dosierung greifen.

Vergessen Sie auch nicht die natürlichen „Anti-aging-Lebensmittel", die den Körper zusätzlich noch mit so genannten „Phytohormonen" versorgen, die das Altern verlangsamen: Erbsen, Bohnen und Linsen z.B. regen die Bildung des Wachstumshormons an. Pflanzliche Östrogene lassen sich gut durch Soja und Rotklee aufnehmen. Haferflocken enthalten androgenähnliche Substanzen, die in der Struktur den männlichen Sexualhormonen gleichen. Ginseng zeigt Wirkungen, die denen des männlichen Hormons Testosteron entsprechen, Leinöl, Wild Yam und Mönchspfeffer regen wiederum die Progesteronproduktion an.
 


Jungbrunnen Kosmetik: richtige Pflege


Shirley MacLaine hat es auf den Punkt gebracht: „Ich habe nichts dagegen, alt zu werden – ich habe nur etwas dagegen, alt auszusehen." Ein Ziel, das sich dank neuer Produktkonzeptionen auch verwirklichen lässt. Vorausgesetzt, man fängt rechtzeitig mit einem Beauty-Anti-Aging-Programm an. Denn der Alterungsprozess der Haut beginnt rund um den 25. Geburtstag. Dabei werden die kollagenen Fasern langsam dünner, verhärten sich und vermindern die Spannkraft des Gewebes. Auch der hauteigene Reparaturmechanismus funktioniert im Laufe der Zeit nicht mehr einwandfrei. Die Folgen: Ablagerungen im Gefäßsystem führen zu einer Unterversorgung der Haut mit Aufbaustoffen und Sauerstoff. Dazu kommen Hautschädigungen durch Umweltbelastungen, Sonne und falsche Ernährung.

Straffende und vorbeugende Wirkung haben alle Produkte, die so genannte Liposome oder Microsome, also Mikro-Fettkügelchen, enthalten, welche – mit Wirkstoffen prall gefüllt – tief in die Haut eindringen und müde Zellen wieder in Schwung bringen. Die neuen Hightechcremes enthalten aber auch andere Faltenkiller: Feuchtigkeitsspender polstern das Gewebe auf, Collagen und Elastin unterstützen den körpereigenen Faseraufbau, die Vitamine A und E fördern die Zellerneuerung, Gewebeextrakte regen den Stoffwechsel an und versorgen die Haut mit mehr Sauerstoff.
 


Jungbrunnen Gehirnjogging: mentale Fitness

Zugegeben, die kleinen grauen Zellen unseres Gehirns sterben langsam, aber sicher ab. Gerade deshalb brauchen die „Überlebenden" ausreichende Stimulation, um optimal leistungsfähig zu sein. Alter hat in unserer Vorstellung stark mit dem Nachlassen geistiger Fähigkeiten zu tun. Zu Unrecht. Zwar lässt bereits ab dem 30. Lebensjahr die „flüssige kognitive Leistung" nach, d.h. die Fähigkeit, unter Zeitdruck viele gleichzeitig eintreffende Informationen zu verarbeiten, die „kristallisierte kognitive Leistung", die von der schulischen Bildung, der sozialen bzw. kulturellen Prägung abhängt und nicht unter Zeitdruck erfolgt, kann aber mit den Jahren sogar wachsen.

Geistige Mobilität ist allerdings eine Trainingsfrage: Nur wer ständig am Ball bleibt, kann damit rechnen, dass seine grauen Zellen bis ins hohe Alter funktionieren. Die sichersten Mittel, um das Gehirn „am Einrosten" zu hindern: Lesen statt Fernsehen, Erlernen und Üben einer Fremdsprache oder Surfen im Internet – ein anspruchsvolles Hobby, das Sie zwingt, sich mit aktuellen Informationen auseinanderzusetzen.

 

Fünf Tipps für körperliche Fitness

  • Die Devise heißt Sport & Spiel: Was gesund ist, darf auch Spaß machen!
  • Variation bringt Motivation: Trainieren Sie täglich, aber jeden Tag anders.
  • Erstellen Sie ein 2x3-Fitnessprogramm: 2x pro Woche Krafttraining, 2x pro Woche Ausdauertraining, 2x pro Woche Beweglichkeits- training.
  • Setzen Sie sich kleine Ziele – und belohnen Sie sich, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben.
  • Stress & Relax gilt auch im Sport: Jeder Leistungsphase muss eine Erholungsphase folgen.

 Fünf Tipps für gesunde Ernährung

  • Genießen Sie, aber so vollwertig und biologisch wie möglich.
  • Nützen Sie die natürliche „Anti-Aging-Wirkung" von Obst und Gemüse.
  • Versorgen Sie Ihren Körper in ausreichendem Maß mit den „Radikalenfängern" Vitamin C, Vitamin E und Beta-Carotin.
  • Praktizieren Sie so oft wie möglich „Dinner cancelling": nach 18.00 Uhr nur mehr Kräutertee und stilles Wasser.
  • Trinken Sie täglich zwei bis drei Liter zucker- und koffeinfreie Flüssigkeit.

Fünf Tipps für schöneres Aussehen

  • Stimmen Sie Ihre Pflegeserie auf Ihren Hautzustand ab und verzichten Sie auf Produkte für jeden Hauttyp.
  • Verwöhnen Sie Ihre Haut ein- bis zweimal jährlich mit speziellen Regenerationskuren.
  • Gönnen Sie sich regelmäßige Besuche bei der Kosmetikerin – je früher Sie damit anfangen, desto besser.
  • Gehen Sie nie ohne Feuchtigkeitscreme und Sonnenschutz aus dem Haus.
  • Unterstützen Sie Ihre Haut bei der Revitalisation durch Peelings, Sauna, Massage und Lymphdrainage.
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Fünf Tipps für geistige Fitness

  • Trainieren Sie täglich Ihre grauen Zellen – sei es durch Weiterbildung oder mit Kreuzworträtseln.
  • Aminosäuren, Serotonin und cholinhaltige Lebensmittel (z. B. in Sojaprodukten, Bananen, Eiern, Nüssen und Hülsenfrüchten bzw.in Lecithinpräparaten aus
  • der Apotheke) sind Nahrung fürs Gehirn.
  • Vorsicht mit Alkohol: Ein Vollrausch kostet 50 Millionen Nervenzellen.
  • Sport bringt auch den Kopf auf Trab. Ideal: Laufen, Tanzen, Radfahren.
  • Östrogenmangel reduziert die Gedächtnisleistung: Notfalls Hormone künstlich „nachtanken".

 
Fünf Tipps für ein erfülltes Liebesleben

  • Jährlicher Fixpunkt ab dem 40. Lebensjahr: Check bei Ihrer Gynäkologin.
  • Längst nicht mehr tabu: „Lusthelfer" – vom Gleitmittel bis zu „Viagra".
  • In zahlreichen Studien bewiesen: Wer regelmäßig erfüllenden Sex hat, lebt länger.
  • In der Liebe gilt dasselbe wie im Sport: Nur wer fleißig übt, bleibt fit.
  • Vergessen Sie die Beamtenmaximen „Das haben wir immer schon so getan" und „Das haben wir noch nie so gemacht". Alt werden und trotzdem jung bleiben heißt „Mut zum Experiment".
     
     

 

 

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