Dr. med. Stefan Schwind & Kollegen

 

Teenager-/Mädchensprechstunde

 

Keine Angst. Es ist ganz normal, wenn Du das erste Mal mit Herzklopfen in unsere Praxis kommst. Aber wenn ein junges Mädchen zur Frau wird, hat es viele Fragen, die sich am besten in einem vertrauensvollen Gespräch mit ihrem Frauenarzt klären lassen.

In dieser Website möchte ich einige häufige Fragen Jugendlicher über den Besuch beim Frauenarzt beantworten.

Denn wenn Du darüber Bescheid weiß, fühlst Du Dich auch sicherer und selbstbewusster.

          Allein traue ich mich nicht!

Vielleicht kommst Du das erste Mal in Begleitung Deiner Mutter, oder Du bringst Deine beste Freundin mit. Beim Gespräch über Verhütung ist es nie verkehrt, wenn auch Dein Freund Bescheid weiß.

          Was geschieht beim ersten Besuch?

Eine freundliche Arzthelferin wird zunächst Deine Versicherungskarte in den Computer einlesen und eine Karteikarte mit Deinen Personalien anlegen. Spätestens jetzt solltest Du ihr sagen, dass Du heute zum ersten Mal beim Frauenarzt bist. 
Nachdem Deine Daten von einer meiner Mitarbeiterinnen aufgenommen worden sind, werden wir uns kennenlernen, wobei ich Dich bei Deinem ersten Besuch nicht untersuchen werde - es sei denn, du hast akute Beschwerden.

Generell gilt:

Du kannst Dich in unserer Praxis auch nur informieren und beraten lassen, z.B. über persönliche Hygiene oder über Deine Körperfunktionen, ohne Angst vor einer Untersuchung haben zu müssen. Viele Mädchen finden es ganz erleichternd, dass Frau mit Ihrem Frauenarzt offen über alles reden kann, selbst über Themen, mit denen sie nicht mal mit ihrer besten Freundin oder ihrer Mutter sprechen würde.

         Ärztliche Schweigepflicht - Erfahren meine Eltern was davon ?

Am besten ist es natürlich, wenn Du Vertrauen zu Deinen Eltern haben kannst und mit ihrem Wissen in die Praxis kommst. Aber das ist leider nicht immer der Fall.

Wenn Du älter als 16 Jahre bist und nicht möchtest, dass Deine Eltern darüber informiert werden, dann unterliegen wir immer der Schweigepflicht. Auch in Ausnahmefällen unter 16 Jahren kannst Du die Schweigepflicht für Dich beanspruchen.

Wenn allerdings bei Krankheiten gesundheitliche Schäden für Dich zu befürchten sind, dann müssen Deine Eltern informiert werden. 
Aber nicht, wenn Du die Pille haben möchtest!
Wir würden in keinem Fall hinter Deinem Rücken mit Deinen Eltern sprechen. Zuvor würden wir es mit Dir absprechen.

         Und wie geht die erste Untersuchung?

Die Untersuchung wird immer nur dann erforderlich sein, wenn ein Ausschluss von Erkrankungen stattfinden soll und wenn Du ihr zustimmst.

Im separaten Untersuchungszimmer gibt es eine Kabine, wo Du Dich in Ruhe auf die Untersuchung vorbereiten kannst. Für die Untersuchung wird der Slip ausgezogen, wer einen Rock trägt, kann ihn anbehalten und auf dem Untersuchungsstuhl hochschieben. Dein T- oder Sweat-Shirt kannst Du anbehalten. 
Auf unserem neuen Untersuchungsstuhl, auf dem Du eher sitzt als liegst, kannst Du ganz bequem einfach Platz nehmen.

Indem Deine Füße links und rechts auf den Haltern unseres neuen Untersuchungsstuhl ruhen, auf dem Du eher sitzt als liegst, kann ich die notwendigen Untersuchungen sicher und einfach durchführen.

 

           Ich schäme mich vor der ersten Untersuchung!

Keiner hat dafür mehr Verständnis als Dein Frauenarzt. Aber die Untersuchung ist auf keinen Fall furchtbar unangenehm, sie ist nur ungewohnt.

Dabei hilft aber, sich ganz bewusst durch ruhiges Atmen zu entspannen. Gut ist es auch, wenn man weiß was bei der Untersuchung geschieht. Das werde ich Dir vor und während der Untersuchung genau erklären.

          Muss ich denn auch zum Frauenarzt, wenn ich ganz gesund bin?

Es ist gerade das Besondere einer Frauenarztpraxis, dass sie auch für die Beratung in gesunden Zeiten da ist. 
Zum Beispiel, wenn Du unsicher bist, weil Du meinst, Dein Körper entwickle sich langsamer oder schneller als bei Deinen Freundinnen. Oder wenn es darum geht, andere für eine junge Frau wichtige Gesundheitsfragen oder Sexualfragen zu besprechen.

          Und bring auch mal Deinen Impfpass mit!

Früher ist Deine Mutter mit Dir bestimmt regelmäßig zum Kinderarzt gegangen, der auf alle notwendigen Impfungen geachtet hat. 
Wenn du willst, führen wir unserer Praxis alle I
mpfungen für Dich in Zukunft durch, damit der einmal erworbene Schutz vor den unterschiedlichen Infektionskrankheiten auch weiterhin durch Auffrischimpfungen erhalten bleibt.

Übrigens ist es ganz wichtig, bis zum 18. Geburtstag eine Hepatitis-B-Impfung erhalten zu haben......denn danach zahlt Deine Krankenkasse diese Impfung nicht mehr.

(Seite erstellt nach Info-Blättern des Berufsverbandes der Frauenärzte e.V., Pressestelle)


 

 

 

 

 

  

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